Duesseldorf Photoweekend / 4 Feb 2012
Galerie Bernd A. Lausberg
http://www.galerie-lausberg.com/
Hohenzollernstraße 30
40211 Düsseldorf
0211 8368491
Am Samstag, den 4. Februar feiert das Duesseldorf PhotoWeekend, initiiert vom NRW-Forum Düsseldorf in Zusammenarbeit mit ausgewählten Galerien, seine Premiere. An diesem Tag haben wir von 12 bis 18 Uhr geöffnet und zeigen die Ausstellung "Theatrum familiae" mit Fotographien von Katharina Mayer.
An dem Projekt "familia" arbeitet Katharina Mayer seit zwölf Jahren im internationalen Rahmen. Die Künstlerin schafft, ausgehend vom klassischen Familienportrait außergewöhnliche Fotographien, in denen sie das Thema Familie sowohl formal als auch inhaltlich in unsere heutige Zeit transportiert. Die ehemalige Becher Schülerin entwirft mit großer Sensibilität dokumentarische Inszenierungen, die trotz Ihres gestalteten Moments nie gezwungen wirken.
Im Rahmen des Duesseldorf PhotoWeekend haben Sie auch Gelegenheit, die Künstlerin persönlich kennenzulernen. Es würde uns sehr freuen, Ihnen das Projekt "familia" vorstellen zu können.
Zum Abschluss der Ausstellung zeigen wir zudem ab 18 Uhr Katharina Mayers 27minütigen, deutsch-hebräischen Filmessay "Heiliges Land betreten". Der Kern des 2011 entstandenen Films ist das jüdische Märchen "Der Teller aus einer anderen Welt". Eingerahmt wird es von Traumsequenzen und einem Epilog mit Textauszügen aus "Das Hebräerland" von Else Lasker-Schüler.
Wir würden uns freuen, Sie an diesem Tag in der Galerie begrüßen zu dürfen.
Neue Jahresklasse / Fotoessay / Start: 28. Januar 2012

Alma Mater - Jahresklassen - Schule für künstlerische Fotografie
www.kuenstlerischefotografie.com
www.facebook.com
Die Schule für künstlerische Fotografie bietet ab Januar 2012 eine neue Jahresklasse mit dem Thema Foto - Essay an.
Im klassischen Fotoessay werden mit Bildern Geschichten erzählt. Die unterschiedlichen Aspekte der Geschichte ergeben zusammen ein Fotoessay, um einen tieferen Einblick zu geben in das gewählte Thema. In gemeinsamem Brainstorming wird das Thema für jeden Einzelnen konkretisiert und langfristig umgesetzt. Ein Storyboard wird entwickelt und dann geht es los in die Praxis. Blickwinkel, Technik, Länge der Story, Einzelbild und Serie, all dies sind Kriterien, die wir in intensiven Bildbesprechungen und Praxis erarbeiten.
Einer der wichtigsten Vertreter des Fotoessays ist der amerikanische Fotograf William Eugene Smith (1918-1978). Bereits zu Lebzeiten war er eine Legende, seine Siege waren so spektakulär wie seine Niederlagen. Ein schwieriger, obsessiver Charakter, berüchtigt bei Redakteuren wegen seines manischen Kontrollzwangs und gefürchtet als notorischer Deadline-Crasher, von seinen Kollegen verehrt für seine Integrität und Kompromisslosig- keit – ein Säulenheiliger für alle Magazinfotografen, die sich dem Diktat der Redakteure beugen mussten. Smith war ein Perfektionist und Getriebener, ehrgeizig bis zur Selbstzer- störung, der schließlich grandios scheiterte an der Hybris seiner eigenen Ansprüche.
Kennzeichnend für seinen fotografischen Stil war neben technischer Perfektion, die er auch unter widrigen Umständen nicht vernachlässigte, seine emotionale Herangehens- weise an die von ihm fotografierten Themen. Obwohl er sich als neutraler Beobachter sah und höchste Ansprüche an seine journalistische Ethik stellte, war seine Sichtweise doch nie kalt oder voyeuristisch, sondern immer von Mitgefühl und Leidenschaft geprägt.Mit dieser Haltung und seinen Reportagen prägte er die amerikanische Reportagefotografie über mehr als drei Jahrzehnte. Mit seinen aufwendig recherchierten Reportagen, in denen er eine neue Einheit von Bild und Text anstrebte, sprengte Smith vorhandene Klischees und definierte die Grenzen der etablierten Gattung neu.
Anmeldungen unter:
thaysen(at)kuenstlerischefotografie.com
mayer(at)kuenstlerischefotografie.com
Mehr Informationen unter: www.kuenstlerischefotografie.com
Theatrum Familiæ / 17. November / Galerie Lausberg Düsseldorf

Katharina Mayer
Theatrum Familiæ
Pressetexte: Galerie Lausberg.pdf / Dr. Christoph Schreier.pdf / Katharina Mayer.pdf
Zur Eröffnung der Ausstellung Theatrum Familiæ, am Donnerstag, dem 17. November von 19 bis 21 Uhr, lade ich Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Einführung: Dr. Christoph Schreier, Stellv. Direktor Kunstmuseum Bonn
Ich selbst werde anwesend sein.
I would be pleased to welcome you and your friends to my next exhibition.
Galerie Bernd A. Lausberg
Hohenzollernstraße 30
40211 Düsseldorf
Fon/ Fax +49-0211-8368491
info@galerie-lausberg.com
10 Veranstaltungen des onomato Künstlervereins und - Verlags im Rahmen der Jüdischen Kulturtage NRW 2011

Die (heilige) Familie: Ein Gespräch
09.12.2009, 19:30 Uhr
Katharina Mayer / Jochen Hörisch
In der Reihe Kunst trifft Literatur. Familienbild und Bildfamilie.
Die ikonographische Geschichte des Familienbegriffs ist so raumfüllend
wie seine etymologischen Spuren weit verzweigt; in Wissenschaft, Kunst,
Religion und Ritus spielt die Familie ihre Rolle ebenso umfangreich wie im
täglichen Miteinander. Wo zwei zu Tisch sitzen, familiarisiert sich rasch
etwas Drittes, das uns oft entgeht und dennoch bleibt. Die Fotokünstlerin
Katharina Mayer ist in ihrem Bildwerk dem schillernden Begriff seit neun
Jahren mit dem Projekt familia auf der Spur, in ihren Fotoarbeiten
kristallisiert sich die Grenze zwischen Außen und Innen am Belichtungsrand
des Familienportraits. Über „Fluch und Heil“ der Familie spricht sie im
Heine Haus mit dem Germanisten, Medienanalytiker und Meister
der Verstehenskunde Jochen Hörisch (Universität Mannheim.)
Moderation: Dr. Christiane Hoffmans (Kulturredakteurin "Welt am Sonntag")
Grußwort: Hubert Ostendorf (Leiter und Initiator Galerie fifty-fifty)
Veranstalter: Verein zur Förderung des Heinrich-Heine-Geburtshauses e.V.,
Müller & Böhm Literaturhandlung
Mit freundlicher Unterstützung durch die Kunst-und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf
Eintritt: 8.- € / 6.- € ermäßigt
Ort: Heine Haus, Bolkerstraße 53, 40213 Düsseldorf

- Der Kriegsfotograf Robert Capa
Die Leiden anderer betrachten (Ort: Black Box)
Montag, 4. Juni 2007, 20h
Eine Veranstaltung zum Thema: Wie sieht Krieg in den Medien aus?
Mit einem Vortrag von Katharina Mayer und Brigitta Thaysen über Susan Sontag
(In Zusammenarbeit mit der Filmwerkstatt Düsseldorf ev.)
Ausgehend von dem Buch von Susan Sontag: »Das Leiden anderer betrachten.
Susan Sonntag ist 2004 gestorben und war Kritikerin, Erzählerin und
Filmemacherin. Schon in ihrem Buch »Über Fotografie«, das sie vor 26 Jahren
schrieb, beschäftigte sie sich mit dem Thema Kriegsfotografie. Anhand historischer
Quellen beleuchtete sie Bilder, in denen Leiden dargestellt wird. Susan Sontags
zentrales Anliegen ist: Was lösen Bilder des Schreckens im Betrachter aus? Was
vermitteln sie über die Einsicht hinaus, dass »der Mensch monströs ist«?
Der Vortrag von Katharina Mayer und Birgitta Thaysen im pdf-Format
Anschließend: War Photographer
Dokumentarfilm ·Schweiz 2001· 96 Minuten
Regie: Chr. Frei Oscar-Nominierung 2002
Ein Film über den amerikanischen Fotografen James Nachtwey, über seine
Motivation, seine Ängste und seinen Alltag als Kriegsreporter.

- Hannah Arendt
Nach-Gespräch und Vortrag über Hannah Arendt
Der Film über den Kriegsfotografen James Nachtwey, den wir am 4.6. im Anschluss
an den Vortrag über das aktuelle Essay von Susan Sontag "Das Leiden anderer
betrachten", in der Black Box gezeigt haben, hinterließ offene Fragen.
Es sind insbesondere Fragen, die im Zusammenhang mit dem umstrittenen Begriff
der "Banalität des Bösen" auftauchten. Hannah Arendt entwickelte diesen Begriff,
nachdem sie 1961 den Eichmann Prozess in Jerusalem protokolliert hatte.
Axel Grube wird einen Vortrag über die Hintergründe der Entstehung dieses Begriffes
halten -
anschließende Diskussion

Zur Geschichte des onomato
Onomato kommt von onomatopoetisch und bedeutet klang-malerisch.
Mit diesem changierenden Begriff zwischen Klang und Bild sind wir mitten im
Kerngehäuse des onomato e.V. und onomato Hörbuch Verlag.
1998 gründete Axel Grube den onomato Hörbuch Verlag mit der Idee, sich für
übergreifende geistige Zusammenhänge aus den Themenumfeldern von
Gedanken -und Glaubenswelten einzusetzen. Alles in allem Fragen um ein
langarmiges Menschenbild und dies in einer sich permanent beschleunigenden
Zeit, wo länger angelegte Inhalte zersetzt sind.
Ein Jahr später, 1999, weckt seine Idee auch bei anderen Künstlerinnen und
Künstlern Neugier und Interesse und es entsteht auf dieser Gesprächsbasis eine
zunächst kleine Künstlergruppe um Joachim Rüsenberg, Axel Grube und wenigen
anderen. Diese ursprüngliche Idee der Verbindung zwischen Klang-und Bildkunst
zeichnet das onomato bis heute aus....etc
Der Vortrag im pdf-Format



